EINZUGSGEBIET UND LAGE DER SCHULE Die    Marienschule    ist    eine    kath.    Grundschule    der    Gemeinde    Ascheberg    und    liegt    im    Ortsteil    Herbern. Ascheberg    ist    die    südlichste    Gemeinde    des    Kreises    Coesfeld.    Die    Ortschaft    Herbern    zählt    rund    5200 Einwohner. Zum   Einzugsbereich   der   Schule   gehören   auch   die   Bauerschaften Arup,   Bakenfeld,   Horn,   Forsthövel,   Nordick und Ondrup. Die   Schule   liegt   fünf   Gehminuten   westlich   vom   Dorfkern   entfernt. Alle   Schüler   und   Schülerinnen,   auch   die   aus den südlichen und südöstlichen Neubaugebieten, können die Schule in 15 bis 20 Gehminuten erreichen. Die   Kinder   aus   den   sechs   Bauerschaften   erreichen   die   Schule   mit   dem   Bus.   Die   ersten   Fahrschüler   treffen morgens um 7.30 Uhr an der Schule ein, die letzten um 7.45 Uhr. MARIENSCHULE - HEUTE Unsere   Schule   ist   vom   ersten   bis   zum   vierten   Jahrgang   zweizügig   und   wird   in   diesem   Schuljahr   von   187 Kindern besucht. Unser   Kollegium   besteht   aus   12   Lehrkräften .   Wir   freuen   uns,   ab   dem   1.5.2017   eine   Lehramtsanwärterin   an unserer Schule auszubilden. Eine   Schulsekretärin   unterstützt   an   vier   Tagen   in   der   Woche   die   Verwaltungsarbeit   und   ein   Hausmeister betreut das Gebäude und die schulischen Anlagen. Für   den   Unterricht   stehen   8   Klassenräume,   1   Fachraum   und   ein   Computerraum   zur   Verfügung.   Die Aula   wird für   Schulveranstaltungen   und   für   den   Musikunterricht   genutzt.   Eine   Lese-   und   Schmökerzeit   können   die Klassen   in   der   schuleigenen   Bücherei   umsetzen.   Eine   Buchausleihe   ist   immer   freitags   in   der   großen   Pause möglich. Der   Sportunterricht   findet   in   der   gegenüberliegenden   Turnhalle   statt,   der   Schwimmunterricht   wird   in   der angrenzenden Schwimmhalle durchgeführt. In   den   Pausen   steht   den   Kindern   neben   der   gepflasterten   Schulhoffläche   eine große Rasenfläche mit verschiedenen Spielgeräten zur Verfügung. Der      Schulgarten      bietet      den      Kindern      die      Möglichkeit, Entwicklungs–    und    Wachstumsvorgänge    zu    beobachten    und Freude an gärtnerische Arbeit zu entwickeln. Im   Schuljahr   2015/16   wurde   die   Toilettenanlage   saniert   und   nach   einer   5- monatigen Umbauzeit im November 2015 eingeweiht. Bei   der   Sanierung   wurde   der   Einbau   einer   behindertengerechten   Toilette berücksichtigt. Auch der Eingangsbereich wurde neu gestaltet. Im   Kellergeschloss   ist   die   ÜberMittagBetreuung   untergebracht.   Sie   sorgt   für   eine   Betreuungszeit   von   11.30   - 15.30 Uhr. GESCHICHTE DER MARIENSCHULE Die   Geschichte   des   Gebäudes   bzw.   der   einzelnen   Gebäudeteile   der   Marienschule   an   der   Altenhammstraße gehen zurück bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Mit   dem   Bau   eines   zweistöckigen   Schulgebäudes   (der   heutige   Eingangsbereich   und   der   Raum   15)   an   der Altenhammstraße im Sommer 1901 begann ein neues Kapitel in der Schulgeschichte des Ortes. Im   Jahre   1938   wurde   ein   weiteres,   eingeschossiges   Schulgebäude gebaut   (rechtes   Gebäude   auf   der   Abbildung,   die   heutigen   Räume   11 und   10).   Es   wurde   wegen   seiner   rötlichen   Ziegel   im   Volksmund   „rote Schule“ genannt. Im    Jahre    1953    beschloss    die    Gemeindevertretung eine         Erweiterung         der         Schule         an         der Altenhammstraße.   Die   beiden   vorhandenen   Gebäude aus   den   Jahren   1901   und   1938   wurden   durch   einen zweigeschossigen     Zwischentrakt     verbunden,     das Gebäude    von    1938    aufgestockt    und    durch    einen Vorbau      (die      heutigen      Gruppenräume      und      die Lehrmittelräume)       erweitert.       Der       Toilettenanbau stammt   auch   aus   dem   Jahr   1955.   Am   3.   Juli   1955 wurde     die     Katholische     Schule,     die     den     Namen Marienschule erhielt, eingeweiht. Nach   dem   Zweiten   Weltkrieg   fanden   zahlreiche   Mitbürger   Zuflucht   in   Herbern.   Unter   ihnen   waren   über   700 evangelische   Flüchtlinge.   Es   wurde   eine   evangelische   Konfessionsschule   im   Jahre   1947   gegründet,   die zunächst   in   der   Marienschule   untergebracht   war.   1956   konnte   die   Evangelische   Schule   in   den   neuerrichteten Anbau   (die   heutigen   Räume   9   und   25)   an   der   Marienschule   einziehen.   Als   der   Raumbedarf   weiter   wuchs, erhielt     die     Evangelische     Schule     1966     ein     eigenes     Gebäude     in     der     Nähe     der     evangelischen Auferstehungskirche.   Die   Schule   erhielt   den   Namen   Bodelschwingschule   (heute   ist   dort   der   Kindergarten   St. Hildegardis untergebracht). Mit   der   Änderung   des   Ersten   Gesetzes   zur   Ordnung   des   Schulwesens   in   NRW   am   5.   März   1969   wurde   aus der Volksschule die katholische Mariengrundschule. Gleichzeitig wurde die Bodelschwingschule aufgelöst.  
Marienschule  heute und früher